Richtig schwitzen

Die Haut pflegen, den Kreislauf stärken oder Erkältungen vorbeugen. Zehn Tipps helfen, die positive Wirkung der Sauna voll auszunutzen.

(München – 28.11.2011) Die Sauna erfreut sich in Deutschland immer größerer Beliebtheit. Kein Wunder, denn das finnische Schwitzbad ist gut für Körper und Seele. Es sorgt für Entspannung, stärkt den Kreislauf, reinigt die Haut und kann dabei helfen, Erkältungen vorzubeugen. Der Deutsche Sauna-Bund hat zehn Tipps herausgegeben, wie man die gesunde Wirkung der Sauna am besten nutzt.
Tipp 1: Das Wichtigste vorweg: Im Grunde ist Saunieren keinen strengen Regeln unterworfen. Der Saunagänger sollte sich in erster Linie wohlfühlen. Wer regelmäßig in die Sauna geht, kann beispielsweise länger in der Saunakabine bleiben als es grundsätzlich empfohlen wird.
Tipp 2: Nehmen Sie sich Zeit. Ein vollständiges Saunabad dauert etwa zwei Stunden und soll entspannen. Ein gehetztes „Abarbeiten“ der Anwendungen wird Ihren Körper eher belasten. Vermeiden Sie hungrig oder mit einem zu vollen Magen ins Saunabad zu gehen.
Tipp 3: Duschen Sie vor dem ersten Saunagang und trocknen Sie sich gut ab. Denn trockene Haut schwitzt besser. Ein warmes Fußbad vor der Sauna fördert das Schwitzen zusätzlich.
Tipp 4: Der Aufenthalt in der Sauna sollte kurz aber intensiv sein. Setzen oder legen Sie sich deshalb auf die mittlere oder obere Bank. Dabei reichen 8 bis 15 Minuten in der Saunakabine völlig aus. Verlassen Sie sich bei der Frage nach der Länge des Saunagangs vor allem auf Ihr Gefühl. Zumindest die letzten zwei Minuten sollten Sie sich aufsetzen, um den Kreislauf wieder an die aufrechte Haltung zu gewöhnen.
Tipp 5: Gehen Sie nach der Sauna nicht sofort unter die Dusche oder ins Tauchbecken. Schnappen Sie, wenn möglich, erst ein wenig Frischluft. Der Körper benötigt jetzt Sauerstoff. Erst danach sollten Sie sich mit einem Kneippschlauch oder unter der Dusche abkühlen. Falls Sie das Tauchbecken benutzen, denken Sie vorher daran, dass der Schweiß abgespült sein sollte.
Tipp 6: Nach der Abkühlung erreicht der Körper durch ein warmes Fußbad den vollständigen Temperaturausgleich. Es entsteht ein wohliges Wärmegefühl. Nochmalige Kaltwasseranwendungen im Anschluss trainieren die Blutgefäße besonders intensiv und erhöhen die Widerstandsfähigkeit des Körpers.
Tipp 7: Machen Sie zwischen den Saunagängen eine kleine Pause. Das fördert die Entspannung und Erholung.
Tipp 8: Manche Menschen kombinieren den Saunagang gerne mit dem Solarium. Beim Saunieren werden durch die verschiedenen Wasseranwendungen die obersten Schichten der Hornhaut abgetragen. Dadurch kann sich die Lichtempfindlichkeit insbesondere bei hellhäutigen Menschen erhöhen. Daher sollte das Solarium am besten vor den Saunagängen genutzt werden.
Tipp 9: Weitere Saunagänge führen Sie wie den ersten durch. Drei Saunagänge hintereinander reichen in der Regel aus, um die positiven Effekte des Schwitzbades zu erreichen. Weitere Saunagänge führen nicht mehr zu einer Steigerung der Wirkungen.
Tipp 10: Ein Saunabad dient besonders der körperlichen Erholung und psychischen Entspannung. Um die Wirkung möglichst lange beizubehalten und um ungünstige Kreislaufreaktionen zu vermeiden, sollten Sie nach der Sauna auf Sport verzichten. Eine Massage dagegen kann zwischen den Saunagängen oder im Anschluss an die Sauna die entspannende Wirkung noch verstärken.
  •  Seite empfehlen
  •  Drucken
  •  Newsletter
  •  Weitere Dienste
Suche nach Netzwerk- & Servicepartnern
Zertifizierung
  • afgis-Qualitätslogo mit Ablauf 2014/07: Mit einem Klick auf das Logo öffnet sich ein neues Bildschirmfenster mit Informationen über vitapublic GmbH und sein/ihr Internet-Angebot: www.vitanet.de
  • Logo der Health On the Net Stiftung. das Gesundheitsportal vitanet.de ist von der Health On the Net Stiftung (HON) akkrediert. Zur Prüfung klicken Sie hier.
  • Logo der Informationsgemeinschaft zur Feststellung der Verbreitung von Werbeträgern e.V. (IVW)
  • Logo der Arbeitsgemeinschaft Online Forschung e.v. (AGOF)