Ruhepuls nach dem Sport

Viele Menschen trainieren mit einer Pulsuhr. Doch auch der Ruhepuls nach dem Sport verrät einiges über den Trainingszustand.

Frau misst Puls © Thinkstock
(Kirchheim unter Teck – 19.04.2012) Wer mit einer Pulsuhr joggt oder Rad fährt, kann direkt ablesen, wie hoch sein Puls unter Belastung ist. Hierbei gilt: Je anstrengender die Belastung, desto höher der Puls. Sportler orientierten sich deshalb bewusst an bestimmten und individuellen Pulsgrenzen, um ihr Herz und ihre Ausdauer weiter zu stärken, sagt Norbert Smetak vom Bundesverband Niedergelassener Kardiologen. „Doch auch nach dem Sport ist der Puls ein wichtiger Indikator zur Messung des Trainingszustands“, so der Arzt.

Bei Menschen, die sportlich sehr fit sind, beruhigt sich der Puls nach dem Training sehr schnell: „Bis der Puls unter 100 Schlägen pro Minuten ist, dauert es dann nur zwei bis drei Minuten“, erklärt Kardiologe Smetak. Umgekehrt zeigt ein nachhaltig hoher Puls nach dem Training, dass die Kondition eher schlecht ist. Das ist zum Beispiel der Fall, wenn der Puls nach fünf Minuten immer noch bei über 130 Schlägen pro Minute liegt.

Solche sportlichen Überforderungen könnten nicht nur zu allgemeinem Unwohlsein führen, sondern auch eine Gefahr für das Herz darstellen, vor allem wenn bereits Herzerkrankungen vorliegen, warnt der Experte: „Wenn der Puls sich ungewöhnlich verhält, sollte das in jedem Fall ärztlich abgeklärt werden.“
Autoren und Quellen Aktualisiert: 19.04.2012
  • Autor/in: vitanet.de-cw
  • Quellen: dapd
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