Dreierlei vom Gemüseburger

Burger mal anders – mit Halloumi, selbstgemachtem Patty oder mit Jackfruit. Drei Variationen des Gemüseburgers und was Sie beim Grillen von Gemüse beachten sollten.

Gemueseburger © 5 amTag e.V.
(Mannheim – 04.07.2018) Gemüse- oder Veggieburger sind in der Grillsaison eine beliebte Alternative zu Fleisch und Gemüsespießen. Gemüse ist zwar meist immer dabei – aber selten im Patty.

Halloumi mit Grillgemüse

Halloumi – ein halbfester Käse aus Kuh-, Schaf- oder Ziegenmilch. Eine gegrillte Scheibe davon ist ein vegetarischer Ersatz für das Hackfleischpatty. Und was kommt darauf? Den Burger mit Grillkäse kann man wie einen Fleischburger belegen – mit dünnen Zwiebelringen, Tomaten- und Gurkenscheiben, grünem Salat oder gegrilltem Gemüse, wie Zwiebeln, Zucchini, Auberginen, grüner Spargel, Hokkaido-Kürbis oder Champignons.

Gemüse als Patty-Zutat

Aufwändiger sind selbstgemachte vegetarische Patties. Sie bestehen beispielsweise aus Getreide wie Quinoa oder Couscous, Hülsenfrüchten wie roten Bohnen, Nüssen, Pilzen, fein geriebenen Karotten. Dazu passt: Salat oder gegrilltes Gemüse und würzige Grillsaucen.

Gemüseburger mit Jackfruit

Aus 100 Prozent Gemüse bestehen Patties aus dem asiatischen Obst Jackfruit. Das Fruchtfleisch der unreifen, grünen Jackfruit entwickelt durch Garen eine fleischähnliche Konsistenz. Die Frucht können Sie entweder frisch oder bereits in Scheiben geschnitten in Asia- und Bioläden kaufen. Bei Vegetariern und Veganern beliebt: der Pulled-Jackfruit-Burger. Hier wird das Fruchtfleisch meist in der Pfanne oder auf dem Grill gebraten, dann zerkleinert und mit Zwiebeln, Tomaten und Gurken serviert.

Gemüse richtig grillen

Ideal für den Grill sind Zwiebeln, Zucchini, Auberginen, grüner Spargel, Hokkaido-Kürbis, Maiskolben oder Champignons. Aber Vorsicht: Gemüse verkohlt leicht, deshalb maximal bei mittlerer Hitze garen. Besser ist es, wenn Sie das Gemüse in einer Schale oder einer Grillpfanne grillen. Zwiebeln und Hokkaido-Kürbis können direkt in einer Schale auf den Grill, frische Maiskolben müssen in heißem Wasser etwa 10 Minuten vorgegart werden – auf dem Grill brauchen sie dann weitere zehn Minuten.  

Lecker ist auch, wenn Sie Zucchini oder Auberginen beispielsweise mit Olivenöl und typischen Grillgewürzen wie Rosmarin und Thymian sowie Salz und Pfeffer marinieren – das verbessert den Geschmack und das Gemüse bleibt saftig.
Achtung bei Aluminiumprodukten
Wenn Sie Produkte mit Aluminium nutzen – egal ob als Einmalgrill, als Schale oder zum Umwickeln – salzen Sie Ihr Essen erst nach dem Grillen, denn Salz löst das Aluminium und kann so vom Körper aufgenommen werden. Tipp: Verwenden Sie Alternativen aus Edelstahl.
Autoren und Quellen Aktualisiert: 04.07.2018
  • Autor/in: vitanet.de; kw
  • Quellen: Pressemitteilung von 5 am Tag e.V. vom 15.06.2018: Gemüse-Burger bereichern die Grillsaison.
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