Genug trinken

Wer zu wenig trinkt, tut seinem Körper nichts Gutes. Auf was kommt es an, wenn man den Flüssigkeits-Haushalt in Ordnung halten will?

(Sylt – 21.12.2011). Menschen, die sich oft müde und schlapp fühlen oder häufig an Kopfschmerzen leiden, sollten ihre Flüssigkeitsbilanz überprüfen. Wer über einen längeren Zeitraum zu wenig trinkt, kann unter den genannten Beschwerden leiden. Entscheidend ist dabei vor allem, dass regelmäßig Flüssigkeit aufgenommen wird.

Zweieinhalb Liter sollten es sein

Viele Menschen glauben, dass es ausreicht, zu den Mahlzeiten zu trinken. Für den Organismus ist es aber wichtig, dass auch zwischendurch getrunken wird. Bis zu 2,5 Liter Flüssigkeit sollten täglich aufgenommen werden. „Bei starker Anstrengung oder Hitze sogar noch mehr“, erklärt Wolfgang Bühmann, Pressesprecher vom Berufsverband Deutscher Urologen e.V. Neben generellem Unwohlsein könne ein sehr gelber oder dunkler Urin Hinweis auf einen Flüssigkeitsmangel liefern.

Es ist übrigens nicht möglich, auf Vorrat zu trinken. „Je mehr Flüssigkeit der Körper zur Verfügung hat, desto mehr verdaut er eben auch“, erklärt Bühmann. Der Urologe empfiehlt deshalb, in regelmäßigen Abständen zur Wasserflasche zu greifen. Damit das gelingt, lohnt es sich, kleine Tricks zu benutzen, um immer wieder ans Trinken zu denken. Stellen Sie die Wasserflasche zum Beispiel direkt auf den Schreibtisch.

Nicht jeder soll viel trinken

Auch die beliebte Tasse Kaffee oder Schwarztee dürfen zur Flüssigkeitsbilanz hinzugezählt werden. Die verbreitete Meinung, dass Kaffee dem Körper Wasser entzieht, stimmt nicht. Auch Suppen, Salate oder andere Nahrungsmittel mit hohem Flüssigkeitsanteil können zur Gesamtbilanz addiert werden. Eine Ausnahme bei der Trinkempfehlung gibt es für herzkranke Menschen: „Diese sollten ihre Trinkmengen nach Absprache mit dem Arzt planen“, empfiehlt Bühmann. Zu viel Flüssigkeit kann das Herz überfordern.
Autoren und Quellen Aktualisiert: 21.12.2011
  • Autor/in: vitanet.de-cg
  • Quellen: dapd
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