Guter Vorsatz Rauchstopp

Sie haben sich an Silvester vorgenommen, im neuen Jahr mit dem Rauchen aufzuhören? Wie aus dem guten Vorsatz ein dauerhafter Rauchstopp wird.

Frau drückt Zigarette aus © Thinkstock
(Köln – 04.01.2015) Für das neue Jahr haben sich viele Menschen vorgenommen, mit dem Rauchen aufzuhören. Dass es sich lohnt, rauchfrei zu werden, belegen zahlreiche wissenschaftliche Studien. Durch einen Rauchstopp sinkt das Risiko für Krebs, Atemwegs- und Herz-Kreislauf-Erkrankungen deutlich. Wir haben Tipps für Sie, wie aus den guten Vorsätzen ein dauerhafter Rauchstopp wird.

Gut auf den Rauchstopp vorbereiten

Hilfreich ist es, seine persönlichen Gewohnheiten beim Rauchen zu analysieren. Raucher erleben häufig in ganz bestimmten Situationen ein starkes Verlangen nach einer Zigarette. Aber auch Stimmungen wie Langeweile oder Stress sind für viele eng mit dem Rauchen verbunden. Es ist gut, die eigenen Rauchgewohnheiten einige Tage lang aufzuschreiben, um zu erkennen, in welchen Situationen oder Stimmungen man sich bevorzugt eine Zigarette anzündet. Im nächsten Schritt gilt es, Alternativen zum Rauchen zu finden. Wenn Sie zum Beispiel immer zur Zigarette greifen, wenn Sie sich über jemanden ärgern, machen Sie stattdessen eine kurze Entspannungsübung. Oder wenn Sie nach dem Aufwachen rauchen, stellen Sie sich ein Glas Wasser anstatt der Zigarettenschachtel auf das Nachtkästchen.

Viel Bewegung

Bewegung mindert mögliche Entzugserscheinungen nach einem Rauchstopp und kurbelt den Stoffwechsel an. Neben einer gesunden und ausgewogenen Ernährung ist ausreichend Bewegung außerdem ein Baustein, um einer unerwünschten Gewichtszunahme nach dem Rauchstopp entgegenzuwirken.

Stress reduzieren

Stress zählt zu den Hauptgründen für einen Rückfall. Für eine gute Balance zwischen Anforderungen und Entspannungsphasen sind zum Beispiel Atem- und Entspannungstechniken hilfreich.

Bei Rauchverlangen helfen die vier „A-Tipps“:

  • „Aufschieben“: zum Beispiel indem man zehnmal tief durchatmet
  • „Ausweichen“: Risikosituationen aus dem Weg gehen und beispielsweise die „Raucherecke“ in der Firma meiden
  • „Abhauen“: sich für einen Moment aus einer unangenehmen und mit dem Rauchen verbundenen Situation zurückziehen
  • „Ablenken“: etwas Schönes machen, was möglichst wenig mit dem Rauchen verknüpft ist
Autoren und Quellen Aktualisiert: 04.01.2016
  • Autor/in: vitanet.de-np
  • Quellen: Pressemitteilung der Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung (BZgA): So wird aus guten Vorsätzen ein dauerhafter Rauchstopp
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