Harmloser Husten?

Wer hat im Winter nicht mit Erkältung und Husten zu kämpfen? Bestimmte Hustensymptome sollte man aber nicht auf die leichte Schulter nehmen.

Junge Frau quält der Husten. © Thinkstock
(Berlin – 10.01.2012) Husten als Erkältungssymptom ist meist harmlos – aber er kann auch ein Symptom einer ernsthaften Erkrankung sein. Bei bestimmten Anzeichen sollte ein Arzt zu Rate gezogen werden.

Warnsignale sind beispielsweise, wenn der Husten von Schmerzen in der Stirn oder im Augenbereich begleitet wird. Beides kann auf eine Beteiligung der Nebenhöhlen oder auf andere Erkrankungen hinweisen. Eine genaue Diagnose kann nur ein Arzt stellen. Ein anderes ernstzunehmendes Anzeichen ist eine gelbliche, grünliche oder rötliche Farbe des ausgehusteten Sekrets.

Auch wenn das Atmen schmerzhaft ist, trockener Husten länger als zwei bis drei Wochen besteht oder Fieber über 39 Grad auftritt, sollte unbedingt ein Arzt aufgesucht werden. Das gilt auch, wenn hohes Fieber und starkes Krankheitsgefühl sehr plötzlich auftreten. Ursache kann eine Influenza (echte Grippe) sein.

Der normale Erkältungshusten

Erkältungen beginnen in vielen Fällen mit zwei bis drei Tagen Reizhusten. Darauf folgen ein bis zwei Wochen produktiver Husten, durch den der Schleim abgehustet wird. Die Grenzen zwischen diesen beiden Arten des Hustens sind fließend.

Trockener Reizhusten kann allerdings auch auf eine chronische Erkrankung wie zum Beispiel eine Herzmuskelschwäche hinweisen. Er kann auch von rezeptpflichtigen Medikamenten wie Blutdrucksenkern ausgelöst werden. Für das Gespräch mit dem Arzt ist es deshalb wichtig, dass der Betroffene angibt, welche Medikamente er derzeit einnimmt.
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