Osteoporose beim Mann
Vor allem Frauen nach den Wechseljahren sind von Osteoporose betroffen? Mitnichten: Im fortgeschrittenen Alter leiden auch viele Männer an der Krankheit.
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(München – 28.08.2011) Wer bei Osteoporose immer noch von einer typischen Frauenkrankheit nach der Menopause ausgeht, sollte umdenken: Von den mehr als acht Millionen Deutschen, die an Osteoporose leiden, sind etwa ein Drittel Männer – Tendenz steigend. Die Erkrankung tritt meist im fortgeschrittenen Lebensalter auf und steht in engem Zusammenhang mit dem sinkenden Spiegel an Sexualhormonen.
Die Diagnose Osteoporose wird häufig erst gestellt, wenn es aufgrund des porösen Knochens bereits zu Brüchen gekommen ist. Prof. Dr. med. Oliver Hakenberg, Generalsekretär der Deutschen Gesellschaft für Urologie e.V. (DGU), fordert daher, das Bewusstsein für Osteoporose auch bei Männern zu schärfen. Wer weiß, wodurch das Osteoporoserisiko steigt, kann besser vorbeugen.
Bei der Osteoporose spielen alters- und krankheitsbedingte Veränderungen im Stoffwechselhaushalt eine wichtige Rolle. Folge: Die Knochen verlieren kontinuierlich an Dichte und Masse. Die Gefahr, dass sie schon bei sehr geringen Belastungen brechen steigt. Im Anfangsstadium sind oft die Lendenwirbel betroffen.
Die Diagnose Osteoporose wird häufig erst gestellt, wenn es aufgrund des porösen Knochens bereits zu Brüchen gekommen ist. Prof. Dr. med. Oliver Hakenberg, Generalsekretär der Deutschen Gesellschaft für Urologie e.V. (DGU), fordert daher, das Bewusstsein für Osteoporose auch bei Männern zu schärfen. Wer weiß, wodurch das Osteoporoserisiko steigt, kann besser vorbeugen.
Bei der Osteoporose spielen alters- und krankheitsbedingte Veränderungen im Stoffwechselhaushalt eine wichtige Rolle. Folge: Die Knochen verlieren kontinuierlich an Dichte und Masse. Die Gefahr, dass sie schon bei sehr geringen Belastungen brechen steigt. Im Anfangsstadium sind oft die Lendenwirbel betroffen.
Zu wenig Testosteron
Prof. Dr. Sabine Kliesch, Urologin am Universitätsklinikum Münster sieht den Mangel am Sexualhormon Testosteron als einen wichtigen Risikofaktor für Osteoporose beim Mann. So wird beispielsweise Prostatakrebs häufig mit Medikamenten behandelt, die den Hormonspiegel senken. Nebenwirkung kann eine zunehmende Brüchigkeit der Knochen sein. Laut Prof. Dr. Kliesch sind weitere Risikofaktoren eine Langzeittherapien mit Kortisonpräparaten sowie bestimmte Nierenfunktionsstörungen, die sich auf den Hormonhaushalt auswirken. Auch eine ungesunde Lebensführung mit falscher Ernährung, Nikotin, Alkohol und Bewegungsmangel kann das Osteoporoserisiko erhöhen.
Rechtzeitig erkennen und vorbeugen
Dr. Axel Schroeder, Präsident des Berufsverbandes der Deutschen Urologen e.V. (BDU), empfiehlt Männern jenseits der 50 im Rahmen urologischer Untersuchungen auch das Osteoporoserisiko abklären zu lassen. Das empfiehlt sich besonders, wenn Betroffene zu den Risikogruppen gehören oder typische Symptome zeigen. „Typische Symptome sind akut auftretende Schmerzen des Skeletts, ungewollter Gewichtsverlust um mehr als zehn Prozent sowie besonders das Schrumpfen der Körpergröße um mehr als vier Zentimeter in einem Jahr“, erklärt Urologe Schroeder.
Wenn Osteoporose diagnostiziert wurde, sieht die Therapie bei Mann und Frau ähnlich aus: Besonders wichtig sind eine ausgewogene und kalziumreiche Ernährung sowie ausreichend Bewegung. Je nachdem, wie stark die Osteoporose bereits ausgeprägt ist, werden auch Medikamente gegeben. So kann beispielsweise die täglich benötigte Kalziumdosis von etwa 1.300 Milligramm notfalls auch in Präparatform eingenommen werden. Die beste Vorbeugung ist jedoch regelmäßige körperliche Aktivität.
Wenn Osteoporose diagnostiziert wurde, sieht die Therapie bei Mann und Frau ähnlich aus: Besonders wichtig sind eine ausgewogene und kalziumreiche Ernährung sowie ausreichend Bewegung. Je nachdem, wie stark die Osteoporose bereits ausgeprägt ist, werden auch Medikamente gegeben. So kann beispielsweise die täglich benötigte Kalziumdosis von etwa 1.300 Milligramm notfalls auch in Präparatform eingenommen werden. Die beste Vorbeugung ist jedoch regelmäßige körperliche Aktivität.




