Gut vorbereitet zum Arzt

Wer unter Gedächtnisproblemen leidet, sollte diese von einem Arzt abklären lassen. Wie Sie sich auf den Arztbesuch vorbereiten können.

Senior spricht mit Arzt © Thinkstock
(Düsseldorf – 18.01.2016) Wer bei sich eine Verschlechterung des Gedächtnisses feststellt, sollte immer einen Arzt aufsuchen. Es ist wichtig, früh und professionell abzuklären, was der Auslöser der Vergesslichkeit ist, um mögliche Ursachen zu behandeln oder im Falle einer Demenzerkrankung frühzeitig mit einer Therapie zu beginnen.  

Die Alzheimer Forschung Initiative e.V. (AFI) rät, den Arztbesuch vorher gut zu planen. Für viele Menschen ist es nicht einfach, offen mit dem Arzt über ihre Beschwerden zu sprechen, zumal die Zeit meist knapp bemessen ist. Hier kann gute Vorbereitung helfen.

Liste mit Symptomen aufstellen

Es ist hilfreich, vor dem Besuch eine Liste mit Symptomen aufzustellen. Die Symptome können körperlicher Natur sein – zum Beispiel Schmerzen oder Fieber. Sie können aber auch psychisch sein und Gedanken und Gefühle betreffen. 

Folgende Fragen können als Leitfaden dienen: 
  • Welche Beschwerden liegen vor?
  • Wann haben die Beschwerden angefangen?
  • Um welche Tageszeit treten die Beschwerden auf und wie lange dauern sie an?
  • Wie oft treten die Beschwerden auf?
  • Wodurch verbessert oder verschlechtert sich der Zustand?
  • Wie sehr schränken die Beschwerden im Alltag ein?

Medikamente notieren oder mitbringen

Darüber hinaus muss der behandelnde Arzt wissen, welche Medikamente der Betroffene einnimmt. Hierzu zählen sowohl verschreibungspflichtige Medikamente wie auch frei verkäufliche Mittel wie Vitamine oder Augentropfen. Es empfiehlt sich, die Medikamente aufzuschreiben oder gleich mitzubringen.

Eine Vertrauensperson mit zum Arzt nehmen

Wer nicht gerne alleine zum Arzt geht, sollte eine Vertrauensperson um Begleitung bitten. Sollten Probleme mit der deutschen Sprache bestehen, ist es sinnvoll jemanden mitzubringen, der übersetzen kann.  

Auch sensible Themen können eine wichtige Rolle für die Gesundheit spielen. Ärzte sind es gewohnt, über sehr persönliche Sachverhalte zu sprechen – auch wenn einem selbst manche Dinge unangenehm sein sollten. Hierbei kann es zum Beispiel um Themen wie Alkoholgenuss, familiäre Probleme, aber auch um Trauer und Depression gehen.
Autoren und Quellen Aktualisiert: 18.01.2016
  • Autor/in: vitanet.de-np
  • Quellen: Pressemitteilung der Alzheimer Forschung Initiative (AFI): Bei Gedächtnisproblemen den Arztbesuch planen
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