Sorgen im Alter
Krankheit, Pflegebedürftigkeit oder Arbeitslosigkeit? Im Rahmen einer Studie wurde erfragt, welche Probleme Menschen im Alter besonders fürchten.
(Dortmund – 15.09.2011) Die Angst der Bundesbürger vor Pflegebedürftigkeit ist einer Umfrage zufolge groß: Für 82 Prozent ist die Vorstellung, im Alter dauerhaft auf die Hilfe und Pflege anderer angewiesen zu sein, die größte Sorge für die persönliche Zukunft. Das geht aus einer Untersuchung der Dortmunder Krankenversicherung Continentale hervor.
In der Umfrage sollten die Teilnehmer angeben, welche möglichen Probleme sie im Alter am meisten fürchten. Die Angst vor Pflegebedürftigkeit stand eindeutig an erster Stelle. Insgesamt 52 Prozent erklärten sogar, sie hätten große Angst davor. Die Furcht vor Krankheit (78 Prozent) und nicht ausreichender Altersrente (66 Prozent) kamen auf Platz zwei und drei, gefolgt von Berufsunfähigkeit (53 Prozent) und Arbeitslosigkeit (45 Prozent).
In der Umfrage sollten die Teilnehmer angeben, welche möglichen Probleme sie im Alter am meisten fürchten. Die Angst vor Pflegebedürftigkeit stand eindeutig an erster Stelle. Insgesamt 52 Prozent erklärten sogar, sie hätten große Angst davor. Die Furcht vor Krankheit (78 Prozent) und nicht ausreichender Altersrente (66 Prozent) kamen auf Platz zwei und drei, gefolgt von Berufsunfähigkeit (53 Prozent) und Arbeitslosigkeit (45 Prozent).
Sorge um die Familie
Bei Frauen ist die Angst, pflegebedürftig zu werden, größer als bei Männern. Die meisten Sorgen machten sich die Befragten den Angaben zufolge jedoch nicht um sich selbst, sondern um ihre Angehörigen: 83 Prozent fürchten vor allem die Belastung der Familie, die durch die Pflegesituation entstehen kann. Auch die finanzielle Belastung, die mit der Pflege oft einhergeht und die mögliche Vereinsamung spielen bei den Ängsten eine Rolle.
Private Vorsorge notwendig
Eine Möglichkeit, besser für Probleme im Alter gerüstet zu sein, ist finanziell privat vorzusorgen. Entsprechend hält über die Hälfte der Befragten (54 Prozent) eine zusätzliche private Vorsorge für notwendig. Für die seit 2001 jährlich durchgeführte Studie in Zusammenarbeit mit dem Meinungsforschungsinstitut TNS Emnid wurden 1.297 Menschen befragt.




