Bei Kontakt: Allergie

Immer mehr Menschen leiden unter einer sogenannten Kontaktallergie. Doch was versteht man darunter eigentlich genau?

(München – 07.12.2011) An einer Kontaktallergie leiden immer mehr Menschen. Rund sechs Millionen Betroffene gibt es Schätzungen zufolge in Deutschland. Aber was versteht man unter einer Kontaktallergie eigentlich genau?

Ein allergisches Kontaktekzem äußert sich durch juckende Rötungen, Bläschen und nässende Haut. Es kann durch ganz unterschiedliche Stoffe ausgelöst werden. Am bekanntesten sind die Nickelallergie durch Modeschmuck oder Knopfe an Kleidungsstücken und die Duftstoffallergie. Bekannt sind aber mehr als 4.000 Stoffe, die eine Kontaktallergie auslösen können (Kontaktallergene). 15 Prozent davon können nach Angaben der Dermatologin Vera Mahler mit den zur Verfügung stehenden Tests nicht eindeutig identifiziert werden. Wirkungsvolle Gegenmaßnahmen zu ergreifen ist dann schwierig.

Einmal allergisch – immer allergisch

Im Gegensatz zu anderen Allergieformen ist bei der Kontaktallergie eine Behandlung der Ursache in der Regel nicht möglich. Es gilt: „Einmal allergisch – immer allergisch!“ Betroffene müssen den Auslöser meiden – wenn sie denn wissen, auf welchen Stoff sie allergisch reagieren.

Bereits sehr geringe Mengen des betreffenden Stoffes können zu einer Reaktion führen. In vielen Fällen erreichen die Symptome ihren Höhepunkt erst zwei bis vier Tage nach dem Kontakt mit dem Allergen. Ob eine Kontaktallergie besteht oder nicht, wird in der Regel durch einen Hauttest festgestellt.
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