Nebenwirkung: Sonnenallergie
Im Sommer verbringen Menschen viel Zeit im Freien und tanken Sonne. Vorsicht jedoch bei der Einnahme von Medikamenten: Einige Wirkstoffe führen zu besonders lichtempfindlicher Haut. Dann ist der richtige Sonnenschutz sehr wichtig.
© Shutterstock(Euskirchen – 27.07.2010) Bestimmte Medikamente steigern die Lichtempfindlichkeit der Haut. Zahlreiche Wirkstoffe können zu der sogenannten Photosensibilisierung führen, sagt Dietrich Abeck vom Berufsverband der Deutschen Dermatologen. Dazu zählen bestimmte Antibiotika sowie einige entzündungshemmende und schmerzstillende Medikamente. Aber auch Arzneimittel zur Behandlung von Rheuma, Bluthochdruck oder Herzrhythmusstörungen können die Empfindlichkeit der Haut gegenüber Sonnenstrahlen steigern. Apotheker und Ärzte informieren genau, bei welchen Wirkstoffen mit den beschriebenen Effekten zu rechnen ist.
Ist die Lichtempfindlichkeit der Haut erhöht, reagiert sie schon bei geringer UV-Einstrahlung allergisch. Die Haut wird dann rot und entzündet sich. Oftmals schwillt sie an und es bilden sich sogar Brandblasen. Die Reaktion wird oft von starken Schmerzen begleitet. Für diese photoallergischen Reaktionen ist der sogenannte UVA-Anteil der Sonnenstrahlung verantwortlich. Sonnenbrand dagegen wird von zu viel UVB-Strahlung verursacht.
Wenn die Haut überempfindlich auf Sonne reagiert, sollte auf das Sonnenbad verzichtet werden. Die Haut kann zudem durch Kleidung und hochwertige Sonnencremes geschützt werden. Die verwendete Lotion sollte UVA- und UVB-Filter enthalten. Übrigens: UVA dringt auch durch Fensterglas. Deshalb rät Dietrich Abeck Betroffenen beispielsweise auch vorm Autofahren an den entsprechenden Sonnenschutz zu denken.
vitanet.de hat mehr Infos zu Haut und Sonne
zum News-Archiv von vitanet.de
Ist die Lichtempfindlichkeit der Haut erhöht, reagiert sie schon bei geringer UV-Einstrahlung allergisch. Die Haut wird dann rot und entzündet sich. Oftmals schwillt sie an und es bilden sich sogar Brandblasen. Die Reaktion wird oft von starken Schmerzen begleitet. Für diese photoallergischen Reaktionen ist der sogenannte UVA-Anteil der Sonnenstrahlung verantwortlich. Sonnenbrand dagegen wird von zu viel UVB-Strahlung verursacht.
Wenn die Haut überempfindlich auf Sonne reagiert, sollte auf das Sonnenbad verzichtet werden. Die Haut kann zudem durch Kleidung und hochwertige Sonnencremes geschützt werden. Die verwendete Lotion sollte UVA- und UVB-Filter enthalten. Übrigens: UVA dringt auch durch Fensterglas. Deshalb rät Dietrich Abeck Betroffenen beispielsweise auch vorm Autofahren an den entsprechenden Sonnenschutz zu denken.
vitanet.de hat mehr Infos zu Haut und Sonne
zum News-Archiv von vitanet.de
Autoren und Quellen Weiterführende Themen





